Die Nukeproof Mega ist das meistverkaufte Bike der Marke — und das nicht ohne Grund. Wir haben das Carbon-Modell über 20 Fahrtage auf verschiedenen Schweizer Trails unter die Lupe genommen. Das Fazit: Es ist verdient.
Frame und Geometrie
Der Carbon-Frame der Mega 2025 ist leichter und steifer als der Vorgänger. Nukeproof hat beim Layup nachgebessert — das Ergebnis ist ein Rahmen, der sich auch nach harten Aufschlägen direkt und präzise anfühlt. Die Geometrie mit 63.5° Lenkkopfwinkel und 155mm Travel trifft den Sweet Spot zwischen aggressiv und zugänglich.
Auf dem Trail: Davos Enduro
Erster grosser Test: Die steilen Roots-Sections unterhalb von Rinerhorn. Die Mega kommuniziert klar — man weiss jederzeit was vorne und hinten passiert. Die Fox 36 Factory Gabel und der Float X2 Dämpfer harmonieren hervorragend. Sag 30%, Rebound mittig — fertig ist das perfekte Setup für Schweizer Verhältnisse.
Bergauf: Überraschend gut
Für ein Enduro-Bike klettert die Mega aussergewöhnlich gut. Der steile Sitzwinkel (77°) bringt das Gewicht genau dorthin, wo es beim Klettern sein soll. Auf einer mehrstündigen Tour von Küblis nach Davos hat die Mega das Gelände respektiert — kein unnötiges Saggern, kein Kraftverlust.
Wo das Bike glänzt
Technische, lockere Abfahrten — genau das ist das Terrain, für das die Mega gebaut wurde. Roots, Drops, Steinpassagen: Das Bike vergibt Fehler und belohnt Commitment. Am schnellsten fühlt man sich, wenn man einfach loslässt und dem Bike vertraut.
Fazit
Die Nukeproof Mega Carbon ist das beste Allround-Enduro-Bike in dieser Preisklasse. Vier Weltmeistertitel sind kein Zufall — das Bike funktioniert. Für Schweizer Rider, die Enduro-Touren auf technischem Terrain fahren, gibt es kaum bessere Optionen.
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